Praxis

Wir sind eine moderne HNO-fachärztliche Praxis und betreuen Patienten und Familien aller Altersstufen und Kassen. Wir bieten Ihnen ein breit gefächertes Leistungsspektrum.

Tinnitus (und Hörsturz)

Ohrgeräusche belasten weltweit Millionen von Patienten. Häufig beginnen sie akut mit einem Lärm- oder Knallerlebnis; andererseits entstehen sie oft nach Stresserlebnissen oder großen psychischen Belastungen. Der genaue Entstehungsmechanismus ist nicht bekannt. Diskutiert werden zur Zeit als Entstehungsort sowohl das Innenohr (Durchblutungsstörungen der sensiblen Haarzellen) als auch übergeordnete Zentren im Gehirn.
Häufig gibt es auch ganz andere, „banale“ Ursachen, wie zum Beispiel

  • im Gehörgang durch Fremdkörper, Ohrenschmalz oder Entzündungen,

  • im Mittelohr durch Entzündungen, Verkalkungen, Vernarbungen oder Druckausgleichsstörungen,

  • nach Operationen.

Daher sollte in der Regel der erste diagnostische Schritt eine Überprüfung beim HNO-Arzt sein!

Folgende Therapieformen bei Tinnitus-Problemen bieten wir Ihnen an:

  • Infusionstherapie durchblutungsfördernden Medikamenten

  • Durchblutungsfördernde Medikamente oral Allergie

Eine Allergie ist eine übersteigerte, krankmachende Abwehrreaktion des Körpers, ausgelöst durch diverse Allergene wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze oder Nahrungsmittel. Wir bieten Ihnen unterschiedliche Allergietests an, mit denen eine Allergie in der Regel ziemlich genau diagnostiziert werden kann. Im Anschluß daran besprechen wir mit Ihnen die verschiedenen Therapieoptionen und erstellen gemeinsam das für Sie optimale Therapiekonzept.

Erste allergische Hinweise zeigen sich meist bereits früh im Kindesalter, normalerweise in Form einer atopischen Dermatitis (oft in Verbindung mit einer Nahrungsmittelallergie). Die ersten Symptome des Heuschnupfens treten im Alter von 3 Jahren auf und während der ersten 10 Lebensjahre steigt die Zahl der Erkrankungsfälle jährlich um weitere 3% an. Die Tatsache, daß vor allem die jüngere Generation von Allergien betroffen ist, bedeutet, daß in den kommenden Jahren ein explosionsartiger Anstieg von Allergiekranken zu erwarten ist.

Prinzipiell sind Allergieneigungen in gewissen Prozentsätzen vererblich, aber Genetiker kommen immer mehr zu der Überzeugung, dass es nicht ein einzelnes „Allergie–Gen" gibt, sondern daß mehrere Gene an den verschiedenen Entwicklungsstufen einer Allergie beteiligt sind. Hinzu kommen schädliche Umwelteinflüsse.
Im Mittelpunkt allergischer Beschwerden, die den HNO-Bereich betreffen, stehen Niesattacken und wässriger Schnupfen, sowie die Bindehautentzündung mit roten, juckenden und tränenden Augen.
Starker Heuschnupfen ist eine Erkrankung, die das allgemeine und psychische Wohlbefinden beeinträchtigt und sich statistisch gesehen bei jedem dritten Erkrankten in Richtung Asthma weiterentwickelt!

Absoluter Spitzenreiter unter den Allergien ist der Heuschnupfen, unter dem allein in Deutschland ca. 10 Millionen Menschen leiden. Der Name ist allerdings irreführend, da der Heuschnupfen nicht durch Heu, sondern durch Pollen (Blütenstaub) von Gräsern, Bäumen, Sträuchern und Kräutern ausgelöst wird. Wir bezeichnen den Heuschnupfen daher auch als Pollinose oder als saisonalen allergischen Schnupfen.

Bedingt durch die fortschreitende Klimaerwärmung fangen häufig bereits im Januar die ersten allergischen Beschwerden mit dem Pollenflug der Hasel an - und ganz schlimm wird es dann mit dem Pollenflug der Birke um Ostern herum. Die Gräserpollen lösen die Baumpollen Ende Mai ab und fliegen bis in den August hinein; und selbst im Herbst haben viele Allergiker noch mit Kräuterpollen zu kämpfen.
Am zweithäufigsten zeigen sich Allergien auf Hausstaubmilben. Das sind kleine Spinnentiere mit 8 Beinen. Man kann sie nur mit einer Lupe erkennen, denn auf einen Punkt . passen 10 Milben! Die Ausscheidungen der Milben sind die eigentlichen Träger der Allergene und lösen damit die Hausstaubmilbenallergie aus, wobei hier die Beschwerden in der Regel ganzjährig bestehen.
Diese Kleinstlebewesen brauchen 35°C und hohe Luftfeuchtigkeit - und lieben deshalb Ihr Bett.

Auch Tierhaare, Tierepithelien (Katze, Hund, Pferd) und Federn (Enten, Gänse) können allergieauslösend sein.
Weitere allergische Reaktionen finden sich auf Schimmelpilze, Medikamente (vor allem Penicillin) und diverse Nahrungsmittel.

Allergie-Diagnostik

Die genaue Schilderung Ihrer Beschwerden ist für das Erkennen einer Allergie immens wichtig und macht 50% der Diagnostik aus!!!

Pricktest. Bei diesem schnellen und effizienten Hauttest werden Testlösungen

mittels einer Lanzette oberflächlich in die Haut eingebracht. Nach 20 Minuten können sofort entsprechende allergische Reaktionen abgelesen werden.

Provokationsprüfung in der Nase. Es wird die Luftdurchgängigkeit der Nase gemessen und danach eine kleine Menge Allergenlösung auf die Nasenschleimhaut gesprüht. Nach 10 Minuten wird die Luftdurchgängigkeit erneut gemessen und bewertet. Wegweisend auf eine Allergie sind ferner Niesreiz und Laufen der Nase.

HNO-Untersuchungen

Ohren

Mikroskopie:
in 10-facher Vergrößerung können Gehörgang und Trommelfell untersucht werden.
Tympanometrie:
misst die Duckverhältnisse im Mittelohr.
Tubenfunktionsprüfung:
überprüft die Möglichkeit zum Druckausgleich (z.B. beim Fliegen oder Tauchen)
Hörtest:
das Audiogramm zeichnet die Leistungsfähigkeit des Gehörs auf.
das Sprachaudiogramm gibt wieder, wie viel Prozent der verbalen Kommunikation noch verstanden werden.
Hörgeräteüberprüfung:
untersucht die Alltagstauglichkeit Ihres Hörgeräts.
Unbehaglichkeitsschwelle:
bei besonders lärmempfindlichen Ohren kann die Schwelle der Lautstärke bestimmt werden, ab der Geräusche als unangenehm empfunden werden.
Tinnitusanalyse:
objektiviert den Frequenzgang eines Ohrgeräuschs und analysiert, mit welcher
Lautstärke eines Hintergrundrauschens der Tinnitus übertönt werden kann.
Vestibularisprüfung:
verschiedene Untersuchungen erlauben eine Aussage über den aktuellen
Funktionszustand der beiden Gleichgewichtsorgane. Bei der Elektro-Nystagmo-Grafie (ENG) findet nach Spülung beider Gehörgänge mit Wasser zusätzlich noch eine grafische Aufzeichnung statt.

Otoakustische Emissionen (OAE)

Modernes Hörscreening - mit Hilfe des Abhörens kleiner „Mikrofone“ im Innenohr können in der Praxis in Sekundenschnelle und ohne großen Aufwand verlässliche Aussagen über die Funktion des Innenohres getroffen werden.

Häufig wird diese Methode zur Abklärung der Hörfähigkeit bei Neugeborenen und kleinen Kindern eingesetzt.

Nase

Rhinoskopie:
mit Endoskopen unterschiedlicher Winkelgrade können alle Nasenhöhlen, Nasengänge und auch die Nebenhöhlen exakt beobachtet werden.
Rhinomanometrie:
misst seitengetrennt, wie viel Luft durch die Nase ein- und ausströmen kann
Elektrokoagulation:
mit hochfrequentem Strom können bei starkem Nasenbluten die blutenden Gefäße verschweißt werden. In minder schweren Fällen hilft auch die Ätzung mit Silbernitrat oder eine Nasentamponade.
Ultraschalldiagnostik:
gibt einen Überblick, ob die Nasennebenhöhlen, insbesondere die Kieferhöhlen, lufthaltig (Normalzustand) oder mit Flüssigkeit (z.B. Eiter) oder Feststoffen (Polypen, Schleimhautschwellung) gefüllt ist.

Rachen

Pharyngoskopie:
mit Endoskopen unterschiedlicher Winkelgrade oder dem Mikroskop können der Rachenraum mit den Gaumenmandeln, Gaumenbögen und Zäpfchen und der Nasenrachenraum mit der Rachenmandel (Polypen) exakt beobachtet werden.

Kehlkopf:

Laryngoskopie:
mit Endoskopen unterschiedlicher Winkelgrade können Zungengrund, Kehldeckel und die Stimmbänder exakt beobachtet werden.

Halsweichteile:

Ultraschalldiagnostik:
gibt einen Überblick über die Art und Beschaffenheit von Lymphknoten, gut- oder bösartigen Tumoren und den Zustand von Gefäßen im Halsbereich.
Punktionszytologie:
mit einer „Mini-Nadel“ werden aus „verdächtigem Gewebe“ weitgehend schmerzlos kleinste Gewebepartikel entnommen (Feinnadelbiopsie) und zytologisch untersucht. Wir erhalten somit eine erste wegweisende Gewebeanalyse.
Histologie:
bei unklaren punktionszytologischen Ergebnissen oder dem Verdacht auf Bösartigkeit muss chirurgisch Gewebe entnommen und pathologisch untersucht werden.

Sonstige Untersuchungsmethoden:

Allergietests:
mit verschiedenen Testverfahren (PRICK, Provokation) wird ein Überblick über mögliche Allergien gegeben.
Blutdruckmessung:
vor Infusionsbehandlungen oder in kritischen Situationen werden Puls- und Blutdruckmessungen durchgeführt und gegebenenfalls das weitere Vorgehen mit dem zuständigen Hausarzt besprochen.
Fremdkörper:
Die Entfernung von Fremdkörpern wird aus dem gesamten HNO-Bereich in der Regel ohne Narkose problemlos durchgeführt.

Schwindel

Schwindel kann vielfältige Ursachen haben und deswegen ist seine Abklärung relativ komplex.
Bereits die verschiedenen Schwindelformen wie Drehschwindel, Schwankschwindel, Liftschwindel, Schwindelgefühl, unscharf sehen oder Schwarzwerden vor Augen weisen auf ganz unterschiedliche ursächliche medizinische Fachbereiche hin. Im Einzelnen sind das

HNO - Neurologie - Orthopädie - Innere Medizin - Ophthalmologie - Psychosomatik

Unsere Aufgabe ist es festzustellen, ob ein HNO-Schwindel vorliegt oder nicht um, je nach Verdacht, eine entsprechende Therapie oder eine weitere interdisziplinäre Untersuchnungen einzuleiten.

Schwerpunkte der Untersuchung sind:

  • Genaue Befragung

  • Hörtest (Audiogramm)

  • Frenzelbrille

  • Diverse Steh- und Ganguntersuchungen (Vestibulospinale Abweichreaktionen)

Je nach Diagnose (z.B. M. Meniere, Neuronitis vstibularis, gutartiger Lagerungsschwindel) erhalten Sie von uns

  • Medikamente zur Schwindeldämpfung und/oder Durchblutungsförderung

  • Infusionsbehandlung Trental 100mg (durchblutungsfördernd durch Gefäßerweiterung)

  • 0.9% NaCl 250ml als Trägerlösung


    Schwindeltrainingsprogramm (für Ihre Schwindelübungen zu Hause)

  • Verordnungen von manualtherapeutischen und krankengymnastischen Übungsbehandlungen

  • Stationäre Einweisung in besonders schweren Fällen

Eine Infusion wird in der Regel an eine Armvene angeschlossen und benötigt 30-60 Minuten, um in den Körper hineinzulaufen.
Je nach Wirkung werden 5 oder 10 Infusionsbehandlungen durchgeführt.

Individuelle Gesundheitsleistungen:

Die permanenten Budgetkürzungen zwingen auch uns zur Kürzung von Serviceleistungen.

Hier ein Ausschnitt unseres Angebotes: Tauchtauglichkeitsuntersuchungen 40,- €

Rauchervorsorge 30,- €

Fachärztliche Bescheinigung 10,- €

Hörtest auf eigenem Wunsch 10,- €

Vitamin B12 Spritzen Therapie ab 3 Sitzungen 16,- €

Infusionstherapie je Sitzung 10,- €

(bei Tinnitus/Schwindel/Ohrgeräuschen)

Ohrlochschießen incl. Ohrringe 25,- €

Die Preise verstehen sich zuzüglich MwSt.

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